Serponado bündelt die SEO-Prüfung: Der Site-Check und gebrandete PDF-Reports verbinden die bisher getrennten Arbeitsschritte zu einem klareren Workflow. Die einzelnen SEO-Tools bleiben erhalten, weil spezialisierte Prüfungen weiterhin sinnvoll sind. Zusätzlich gibt es nun eine zentrale Einstiegsmöglichkeit: Eine öffentliche URL eintragen, die wichtigsten Signale gemeinsam auswerten und anschließend einen nachvollziehbaren Bericht erzeugen.
Ein gemeinsamer Site-Check für konkrete Seiten
Der neue Serponado Site-Check untersucht jeweils eine öffentlich erreichbare Seite. Er lädt den HTML-Code, die robots.txt der Domain und ausgewählte Bilddateien über den eigenen Serponado-Endpunkt. Dabei werden keine Drittanbieter eingebunden und keine Inhalte gespeichert. Die eigentliche Auswertung entsteht anschließend im Browser. So bleibt der Ablauf transparent und passt zur datensparsamen Grundidee des Projekts.
Der Check bewertet unter anderem Seitentitel, Meta Description, H1-Überschrift, Viewport, Canonical-Link, Meta-Robots-Angaben, strukturierte Daten und ein optionales Fokus-Keyword. Zusätzlich werden interne Links, generische Ankertexte, interne nofollow-Angaben sowie mögliche URL-Varianten betrachtet. Bei Bildern erscheinen Hinweise zu Alt-Texten, Dateinamen, festen Abmessungen und tatsächlichen Pixelmaßen.
Gebrandete PDF-Reports für alle Werkzeuge
Ein SEO-Check ist besonders wertvoll, wenn das Ergebnis nicht nur im Browser verschwindet. Deshalb erhalten die Serponado-Tools gebrandete Report-Funktionen. Das Layout nutzt ein dunkles Kopfband, die Serponado-Farbwelt, einen Gesamt-Score, eine kompakte Zusammenfassung und klare Statusangaben. Die wichtigsten Baustellen erscheinen als Top-5-Prioritäten mit einer kurzen Begründung.
Neu ergänzt wurde außerdem ein direkter Domain-Vergleich. Zwei öffentliche URLs werden mit derselben kompakten Prüflogik analysiert und anschließend bei Score, Inhalt, Links, Bildern, Ressourcen und Antwortzeit gegenübergestellt. So werden Unterschiede sichtbar, ohne einen vollständigen Crawler vorzutäuschen.
Die technische Umsetzung bleibt bewusst schlank. Der Report öffnet eine druckoptimierte Ansicht. Über den Browser kann diese Ansicht als PDF gespeichert werden. Dadurch entsteht kein unnötig großes zusätzliches JavaScript-Bundle. Gleichzeitig bleibt der Bericht hochwertig genug für Abstimmungen mit Kundinnen, Kunden, Kolleginnen und Kollegen. Jeder weitergegebene Report trägt Serponado dezent nach außen.
Internal Linking Helper mit Anker-Audit und Mini-Linkgraph
Der Internal Linking Helper analysiert nicht mehr nur neue Linkideen. Er kontrolliert nun auch vorhandene Links. Generische Ankertexte wie „hier“ oder „mehr erfahren“ werden sichtbar. Das Tool weist außerdem auf mehrfach verlinkte Ziele, interne nofollow-Angaben und uneinheitliche Slash-Varianten hin. Jede neue Linkidee erhält einen kopierbaren HTML-Snippet.
Zusätzlich kann der Helper optional eine Sitemap einlesen und maximal zehn eigene Seiten laden. Daraus entsteht ein kompakter Mini-Linkgraph mit eingehenden Links, ausgehenden Links und Klicktiefe. Das ersetzt keinen vollständigen Crawl, zeigt aber schnell potenziell verwaiste Seiten und starke Hubs. Zielseiten ohne Treffer werden als mögliche Content-Gaps eingeordnet.
Mehr Tiefe für Bild-SEO und Crawling-Signale
Der Image SEO Optimizer prüft Alt-Texte jetzt genauer. Er erkennt sehr kurze oder sehr lange Beschreibungen, unnötige Füllwörter sowie Alt-Texte, die lediglich den Dateinamen wiederholen. Für JPG- und PNG-Dateien weist das Tool auf moderne Formate wie WebP oder AVIF hin. Bei bekannten Größen entsteht eine Übersicht des Seitengewichts inklusive der schwersten Dateien.
Auch der Robots-Checker wurde erweitert. Neben klassischen Regeln, Sitemap-Hinweisen und Meta-Robots-Angaben betrachtet er ausgewählte KI-Crawler-Profile: GPTBot, ClaudeBot, PerplexityBot und Google-Extended. Eine Freigabe ist keine automatische Empfehlung. Sie hängt von der eigenen GEO-, Datenschutz- und Content-Strategie ab. Das Tool macht die Entscheidung lediglich besser nachvollziehbar.
Schema-Markup prüfen und Snippets verbinden
Der Schema Markup Generator erstellt weiterhin JSON-LD-Vorlagen für häufige Anwendungsfälle. Neu ist die Möglichkeit, vorhandenes JSON-LD einzufügen, zu formatieren und auf einfache Plausibilitätsfragen zu prüfen. Bei Article-Markup wird beispielsweise das Datumsformat eingeordnet. Bei Product-Markup erscheint ein Hinweis zum Preisformat.
Der Fokus Keyword Checker ist nun direkter mit der SERP Snippet Vorschau verbunden. Nach einem HTML-Check lassen sich Title und Description per Klick in die Vorschau übertragen. Dadurch entsteht eine nachvollziehbare Werkzeugkette: Seite prüfen, Snippet optimieren, interne Links kontrollieren, Bildhinweise auswerten und den Report dokumentieren.
Bewusst transparente Grenzen
Der neue Site-Check ist kein vollständiger Website-Crawler und kein Core-Web-Vitals-Simulator. Echte LCP-, CLS- und INP-Werte hängen von Netzwerk, Browser, Endgerät, Rendering und realer Nutzung ab. Eine vereinfachte Zahl wäre leicht missverständlich. Serponado bleibt deshalb bei Signalen, die sich nachvollziehbar prüfen lassen.
Der Ausbau folgt weiterhin demselben Prinzip: praktische Hilfe ohne unnötige Komplexität, lokale Verarbeitung wo immer möglich und klare Hinweise auf technische Grenzen. Die Werkzeuge liefern eine strukturierte Grundlage. Die abschließende redaktionelle und technische Entscheidung bleibt bewusst beim Menschen.
Starte mit einer öffentlichen URL und erzeuge anschließend deinen ersten gebrandeten Serponado-Report.
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