Das Ziel jeder Weiterleitung ist genau ein Hop: alte URL → finale URL. Jede weitere Station in der Kette kostet Ladezeit (ein zusätzlicher Roundtrip pro Hop), Crawl-Budget und ein kleines Stück Signalstärke. Ketten entstehen fast nie absichtlich – sie wachsen über Jahre, wenn bei Relaunches auf die jeweils vorherige URL statt auf das finale Ziel weitergeleitet wird. Die Lösung ist immer dieselbe: alle Zwischenstationen direkt auf das Endziel zeigen lassen.
Beim Statuscode lohnt ein zweiter Blick: 301 (dauerhaft) übergibt Ranking-Signale und ist der Standard für Umzüge. 302/307 (temporär) signalisiert „die alte URL kommt wieder“ – steht ein 302 seit Monaten, ist er fast immer ein versehentlich falsch konfigurierter 301. Ein Loop (A → B → A) macht die betroffenen URLs komplett unerreichbar und gehört sofort behoben.
Praxistipp für Migrationen: Pflege eine Mapping-Tabelle (alte URL → neue URL) und prüfe sie nach dem Livegang mit diesem Tool in einem Rutsch – so findest du Ketten, bevor es die Suchmaschine tut.