Sicherheits-Audit

Security Header Analyzer

Prüfe HTTP-Sicherheitsheader deiner Domain – CSP, HSTS, X-Frame-Options, Permissions-Policy und mehr. Lokal ausgewertet, kein Tracking.

Sicherheits-Audit

Sicherheitsheader im Detail auswerten

Gib eine Domain ein und sieh für jeden HTTP-Response-Header Status, Bewertung und eine konkrete Empfehlung – von Content-Security-Policy bis Referrer-Policy.

Bereit
Abruf über den Serponado-Proxy – kein Tracking, keine Speicherung.

Praxiswissen

Sicherheitsheader Schritt für Schritt einführen

Starte mit den Headern, die wenig Bruchpotenzial haben: X-Content-Type-Options und Referrer-Policy lassen sich fast immer gefahrlos setzen. Strict-Transport-Security folgt, sobald sicher ist, dass die komplette Website dauerhaft über HTTPS läuft – beginne mit kurzer max-age und erhöhe sie schrittweise, bevor du über includeSubDomains oder Preload nachdenkst.

Die Content-Security-Policy ist der wirkungsvollste, aber auch anspruchsvollste Header. Führe sie zuerst im Report-Only-Modus ein und beobachte, welche legitimen Ressourcen sie blockieren würde – erst danach scharf schalten. Nonce-basierte Regeln sind dabei robuster als lange Whitelists. Vergiss die Permissions-Policy nicht: Sie schaltet Browser-Funktionen wie Kamera, Mikrofon oder Geolocation ab, die deine Seite gar nicht braucht, und reduziert damit die Angriffsfläche. Der Analyzer bewertet jeden Header einzeln und liefert die passende Empfehlung, sodass du die Reihenfolge deiner Härtung selbst bestimmen kannst.

Was sind Security Header?

HTTP-Sicherheitsheader sind Anweisungen, die ein Webserver mit jeder Antwort mitschickt. Sie schützen Besucher vor Cross-Site-Scripting (XSS), Clickjacking, unsicheren Verbindungen und anderen Angriffen. Fehlende Header sind ein häufiger Befund in Sicherheits-Audits.

Was ist Content-Security-Policy (CSP)?

CSP ist der wichtigste Sicherheitsheader. Er legt fest, welche Quellen für Skripte, Styles, Bilder und andere Inhalte erlaubt sind. Eine strenge CSP verhindert XSS-Angriffe nahezu vollständig.

Was ist HSTS?

HSTS (HTTP Strict Transport Security) weist Browser an, die Domain ausschließlich über HTTPS aufzurufen. Das verhindert SSL-Stripping-Angriffe. Erst nach längerer Testphase sollte preload aktiviert werden.

Werden Daten gespeichert?

Nein. Der Abruf läuft über den Serponado-Proxy ohne Drittanbieter und ohne Speicherung.

Einordnung

Welche Header zuerst?

Reihenfolge mit dem besten Aufwand-Nutzen-Verhältnis.

Nicht alle Security-Header sind gleich aufwendig. X-Content-Type-Options: nosniff und Referrer-Policy sind echte Quick Wins: eine Zeile Serverkonfiguration, kein Risiko für bestehende Funktionen. HSTS (Strict-Transport-Security) folgt direkt danach – aber starte mit kurzer max-age und erhöhe sie erst, wenn sicher ist, dass alle Subdomains dauerhaft über HTTPS laufen.

Die Content-Security-Policy ist der wirkungsvollste und zugleich heikelste Header. Übernimm niemals eine fremde CSP per Copy & Paste – jede Website lädt andere Skripte, Fonts und Bilder. Der sichere Weg: zunächst Content-Security-Policy-Report-Only ausliefern, die gemeldeten Verstöße auswerten und erst dann scharf schalten. So bricht garantiert kein Consent-Banner, Chart oder Embed.

Wichtig für die Einordnung: Fehlende Header bedeuten nicht, dass eine Website unsicher ist – sie bedeuten, dass eine zusätzliche Verteidigungslinie fehlt. Umgekehrt ersetzt kein Header sauberen Code. Die Header-Analyse zeigt dir die Härtungsschicht, nicht die Anwendungssicherheit.