Warum Slugs mehr sind als Kosmetik
Eine Adresse besteht aus Host, Pfad und Slug – dem letzten, sprechenden Abschnitt. Genau dieser Abschnitt wird in Suchergebnissen sichtbar, in Messengern geteilt und in Ankertexten zitiert. Ein kompakter Slug mit den wichtigsten Begriffen hilft deshalb sowohl Menschen als auch Suchmaschinen, das Ziel einer Seite schnell einzuordnen.
Die wichtigsten Regeln
Klein schreiben, Bindestriche statt Unterstriche oder Leerzeichen, Umlaute umschreiben und Füllwörter wie „und“, „für“ oder „der“ streichen. Zwei bis sechs Wörter haben sich bewährt: spezifisch genug für den Inhalt, kurz genug zum Teilen. Wer ein Fokus-Keyword definiert, stellt es im Slug möglichst nach vorn.
Pfadtiefe und Struktur
Zusätzlich zum Slug bewertet das Tool die Pfadtiefe: Flache Hierarchien mit maximal drei Ebenen bleiben übersichtlich und crawlfreundlich. Sehr tiefe Pfade entstehen häufig historisch und lassen sich bei Relaunches gezielt glattziehen – dabei immer an 301-Weiterleitungen denken, etwa mit dem Redirect Mapper.
Für den nächsten Schritt lohnt die SERP Snippet Vorschau, um Title und Description zur neuen Adresse zu planen, oder der Heading-Struktur-Checker für die Inhaltsebene.